…fremde Welten entdecken

Zitate

[Zitate]Carlos Ruiz Zafon

Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glauben, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wieviel wir lernen oder vergessen.

Aus: „Der Schatten des Windes“

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[Zitate]Der Menschenmacher

Liebe ist Handeln, nicht Reden.

„Der Menschenmacher“-Cody McFadyen


[Zitate] Lesen hören.

Natürlich verstand sie kein Wort.
Wie auch? Vielleicht würde sie es tun wenn sie Meggie lesen hörte,
wenn sie die Worte plötzlich in der Luft zittern sah, sie riechen und sie auf der Haut spüren konnte….

[ Tintenblut – Cornelia Funke ]               


[Zitate] Norway.Today – Igor Bauersima

Zehn Sekunden tot sein. Ja. Ich lasse mich einfach
gehen, und es gibt nichts mehr, alles ist da, aber
es gibt nichts mehr. Es gibt kein einziges Ding,
kein einziges Ereignis auf dieser Welt, nichts, was
mich irgendetwas angeht. Du hast alles abgegeben,
deine Trauer, deine Freude, deinen Hass, deine
Liebe, deinen miesen Charakter, die Verantwortung
für dein Altpapier. Einfach alles. Es lässt dich
völlig kalt. Unser Kontinent produziert vierzig
Millionen Tonnen Scheisse pro Tag, und es ist
absolut nicht dein Problem. Jeder Gedanke ist
überflüssig. Jede Tat unmöglich. Du hast alles
hinter dir. Du hast keine Verpflichtungen, du
brauchst nicht mal mehr zu atmen. Du bist absolut
frei, nichts zu tun. Die absolute, unendliche
Freiheit. Du bist Gott, und Gott tut nichts. Du
nimmst alles wahr, für ein paar Sekunden, aber es
gibt kein Zurück, kein für und wider.

Und dann bist du weg…


[Zitate]Ich starte munter und froh…

..mit dem Bloggen. Und beginne mit einem Zitat:

                   “ Mit jeden neuen Tag verliert meine Realität an Wert. Sie ist laut und ohne Ordnung, unvorhersehrbar und mühevoll.
Was kann sie denn die Realität? Hungrig machen, durstig, unzufrieden. Sie verursacht Schmerzen, sie schlägt mit Krankheiten umsich,
sie gehorcht lächerlichen Gesetzen. Vor allem aber ist sie endlich. Immer führt sie zum Tod.
Was zählt und Kraft hat, sind andere Dinge: Idee, Leidenschaften, sogar Wahnsinn. Alles, was sich über die Vernunft emporhebt.
Ich entziehe der Realität meine Zustimmung. Ich verweigere ihr meine Mithilfe. Ich verschreibe mich den Verlockungen der Weltenflucht
und stürze mich mit ganzem Herzen in die Unendlichkeit des Irrealen.“

(Erebos-Ursula Poznanski)