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[Gelesen]Die Rebellion der Maddie Freeman

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Titel: Die Rebellion der Maddie Freeman
Autorin: Katie Kacvinsky
Erscheinungsjahr/Verlag: 2011 im Bastei Lübbe (Boje) Verlag
Seiten: 368 in der gebundenen Ausgabe
ISBN-10: 3414823004
ISBN-13: 978-3414823007

Ich habe das Buch angefangen zu lesen im Glauben, dass es ein Einzelband ist und nicht der Auftakt zu einer Triologie. Als ich das rausgefunden habe, war ich erst etwas schockiert, da ich doch weniger Serien anfangen wollte, da ich diese eh kaum bis garnicht zu Ende bringe. Bin eh immer sehr vergesslich. Aber dadurch habe ich mich dennoch nicht abschrecken lassen und brav das Buch zu Ende gelassen.

Es geht um die Protagonistin Maddie Freeman, die Tochter des Erfinders der DS, Digital School. Im Jahre 2060 gibt es keine „richtigen“ Schulen mehr, sondern der Alltag findet Online statt, jeder hängt über seinem PC und Jugendliche treffen sich nur noch Online. Auch Maddie liebt dieses Online-Leben und verbringt ihre Freizeit, außer ihr Fussbal Training, im Netz. Doch das ändert sich schlagartig als sie Justin kennenlernt. Erst schreiben die beiden nur Online, aber treffen sich dann auch Real, um ihre Probleme im Literatur Kurs zu diskutieren. Doch Justin umgibt ein Geheimnis, warum hat er Interesse an Maddie und warum verbringt er soviel Zeit mit ihr, obwohl er anscheinend kaum Zeit hat?

Das Buch ist das erste seit langem, wo ich die Protagonisten mag. Maddie war mir von Anfang an sympathisch und Justin ist es auch, obwohl er am Anfang als der Mädchenschwarm schlechthin rüberkommt. Katie Kacvinsky schreibt in der Ich-Form, was ich immer ein wenig kritisch sehe, aber es passt, es liest sich flüssig und ich hatte kaum Probleme in den Schreibstil reinzukommen. Die Charaktere sind durchdacht und haben auch Tiefe. Nie hatte ich das Gefühl etwas zu lesen, was „dahingeklatscht“ wurde. Außerdem war mir bei dem Buch auch nie wirklich langweilig, obwohl die richtige Action erst in der Mitte des Buches anfängt und sich so langsam alles aufklärt. Aber ich glaube das Macht auch den Reiz des Buches aus, dass man nicht alles von Anfang an weiß. Die Vergangenheit von beiden Protagonisten scheint ähnlich, und man erfährt erst später, was die beiden verbindet.

Ich fange mehr und mehr an das Genre der Dystopie zu mögen, obwohl man ja quasi damit überschüttet wird, habe ich erst wenige Systopien gelesen. Und diese, von Kacvinsky geschaffene, macht auch einen sehr realistischen Eindruck und man fragt sich wirklich, wieviel Zeit man Online verbringt und ob das Ganze nicht schon sehr nah an der Realität dran ist.
Jedenfalls habe ich nachdem Lesen des Buches beschloßen, mir den zweiten Band auf jeden Fall zu besorgen, da ich wissen möchte, wie es mit Justin und Maddie weitergeht.

 

 

[Rückblick] Juli 2013

Da war der Juli schon wieder rum und wir haben schon August. Irgendwie ging mir der Monat viel zu schnell rum, aber ich bin trotzdem einigermaßen zufrieden mit meiner Lesestatistik. Damit fangen wir mal an:

Gelesen habe ich folgende drei Bücher:

– Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis
– Isola von Isabel Abedi
– Die fließende Königin  von Kai Meyer

Wobei ich ersteres bereits im Juni angefangen hatte. Bin mit der Anzahl an Büchern eigentlich sehr zufriedern. Abgebrochen habe ich auch ein Buch, das erste dieses Jahr und zwar “ Das Restaurant am Ende des Universums“ von Douglas Adams. Obwohl ich es fast ganz durch hatte konnte ich nicht mehr, war einfach so garnicht mein Ding.

Momentan lese ich:

– Das Flüstern der Nacht von Peter V. Brett

und den zweiten Teil der Merle Triologie von Kai Meyer: “ Das Steinerne Licht“. An ersteren werde ich auch noch eine ganze Zeit knabbern, da sich 1000 Seiten einfach sehr langsam lesen und ich vor Wälzern immer so abgeschreckt bin. Da brauche ich einfach Lesepausen.

Serien geschaut habe ich natürlich auch wieder: Mit Game of Thrones, dritte Staffel,bin ich inzwischen durch und muss jetzt noch ewig bis zur vierten warten. True Blood habe ich weitergeschaut und bin bei der Hälfte der zweiten Staffel, nur bei Breaking Bad hänge ich gerade am Ende der zweiten Staffel, bin da also nicht so vorran gekommen.

Dann gibt es ein paar private Neuerungen. Als erstes habe ich den ersehnten Studienplatz bekommen für Media Systems, d.h. ab Anfang September bin ich am Studieren und freue mich sehr darüber mit Mitte zwanzig doch noch studieren zu können. Und passend zum Studium habe ich auch einen Nebenjob im Reformhaus ergattert, den ich ab heute, den 1. August ausüben darf. Also definitiv weniger Zeit zum Lesen. Spätestens ab September werde ich sehr im Stress stecken und hoffe, dass der Blog nicht allzu sehr darunter leidet, aber privates geht leider vor.

Das war’s erstmal mit dem Monatsrückblick, ich geh gleich erstmal Geld verdienen und wünsche Euch einen guten Start in den neuen Monat.

[Ausgeliehen] Merle-Triologie

Freue mich gerade total. War heute doch noch zur Bücherhalle hin, um ein paar Kopien zu machen und natürlich zu stöbern. Eigentlich habe ich ja noch „Das Flüstern der Nacht“ aber Lesestoff ist ja immer Willkommen.
So bin ich also zielstrebig zur Jugendabteilung gegangen und habe ganz tolle Bücher gefunden, die ich hoffentlich in den nächsten, letzten Wochen meiner Ferien verschlingen werde. Aber nicht lang schnacken, kopp in Nacken oder so O.o

 

Zunächst einmal konnte ich die gesamte „Merle“-Triologie von Kai Meyer ergattern, die ich schon seit längerem lesen wollte und auf die ich mich schon total freue. ich habe noch nie etwas von Kai Meyer gelesen und das Setting „Magisches Venedig“ klingt einfach hinreißend. Diese Bücher werde ich auf jeden Fall zu allererst lesen.

Und dann habe ich noch „Die Verratenen“ von Ursula Poznanski gefunden. Von dieser Autorin habe ich ja schon „Erebos“ und „Saeculum“ verschlungen und geliebt, da kann der Auftakt zu einer Dystopie Triologie auch nur gut werden.

Zu guter Letzt habe ich noch „Die Rebellion der Maddie Freeman“ von Katie Kacvinsky mitgenommen, was eigentlich nur am Cover lag. Den Klappentext habe ich erst zu Hause durchgelesen.

[Bücher] Abgebrochen Nr. 1

Ich habe gestern mein erstes Buch dieses Jahr abgebrochen. Es ging einfach nicht mehr. Ich habe an bummelig 200 Seiten schon seit über zwei Wochen gelesen ohne überhaupt Seite 100 nahe zu kommen. Ich war gelangweilit, verwirrt und kam überhaupt nicht in die Geschichte rein, obwohl ich mich gerne auf Unfug einlasse.

Deswegen habe ich “ Das Restaurant am Ende des Universums“ und auch die anderen zwei Douglas Adams Bücher ungelesen in die Bücherrei zurückgebracht. Mir tut es eigentlich total Weh, weil ich ungern Bücher abbreche, aber da einfach der Dämonenzyklus auf mich gewartet hat und ich mich darauf total freue, ist es unfair wenn ich so lange an einem Buch rumpopel, was mir garnicht gefällt, sondern nur verwirrt. Schade, war einfach garnicht mein Ding.

Mein erstes Ebook „Erfolgreich Lernen …“, habe ich leider auch nicht zu Ende gelesen. Mehr aus Zeitmangel. Habe es schnell überflogen und ein, zwei Tipps mir gemerkt. Kann das Buch weiterempfehlen, auch wenn ich es nicht ganz durchgelesen habe. Als „Original“ Buch hätte ich wahrscheinlich auch mehr Spaß mit gehabt, als nur mit der .pdf aufn Laptop.

[Gelesen] Der Märchenerzähler-Antonia Michaelis

Titel: Der Märchenerzähler
Autorin: Antonia Michaelis
Erscheinungsjahr/Verlag: Februar 2011 im Oetinger Verlag
Seiten: 446 in der gebundenen Fassung
ISBN-10: 3789142891
ISBN-13: 978-3789142895

 

Im dem Buch „Der Märchenerzähler“ geht es um die beiden Protagonisten Anna und Abel, die verschiedener nicht sein können. 
Anna, die in einem gutbürgerlichen Haus aufwächst und Abel aus den Plattenbauten. Beide gehen auf dieselbe Schule und haben vorher eigentlich nie etwas miteinander zu tun gehabt. Doch Anna findet das Geheimnisvolle um den „polnischen Kurzwarenhändler“(Abel) anziehend und verliebt sich natürlich in ihm. Auffallend ist, dass Abel oftmals im Unterricht einschläft, seine Mutter ist „verreist“ und er muss sich um seine kleine Schwester Micha kümmern, die er sehr beschützt und in regelmäßigen Abständen ein Märchen erzählt, welches seltsamerweise mit der Realität verwoben ist oder nicht? Das Märchen macht auch Anna neugierig und so treffen sie sich oftmals zum Kaffee oder Eisessen, um das schöne Märchen weiterzuverfolgen. Nacheinader tauchen Menschen in Abels und Michas Leben auf, die die Ruhe stören wollen und werden meist ein, zwei Tage später tot aufgefunden. 
Wer ist der Mörder? Und warum finden sich auch die Morde im Märchen von Abel wieder? Liebt Anna etwa einen Mörder oder ist das Ganze ein großes Missverständnis.

Beim Ausleihen des Buches habe ich mich nicht viel um den Klappentext gekümmert, vielleicht hätte ich es mir dann nochmal überlegt, ob ich das Buch nicht doch in dem Regal stehen lasse. Aber es kam anders. Der Titel des Buches und auch das Cover haben mich einfach magisch angezogen, obwohl ich kein Mensch für Liebesgeschichten bin, wollte ich das Buch einfach mal auf mich zukommen lassen.

Der Schreibstil von der Autorin ist wirklich schön und auch die Erzählweise der Märchen, die sich so gut in das Buchgeschehen einbinden haben mich anfangs bezaubert. Mit den Protagonisten konnte ich allerdings nie was anfange. Anna war mir zu naiv und wollte immer anders sein, obwohl sie genauso langweilig ist, wie ihre anderen Schulfreunde auch. Abel ist der mysteriöse Fremde, der sich so liebevoll um seine kleine Schwester kümmert und Micha hat mich einfach nur genervt. Vielleicht liegt es daran, dass ich generell mit Kleinkindern wenig anfangen kann, aber die war einfach ständig dabei und niedlich fand ich sie auch nicht. 

Der Plot an sich ist wohl ganz nett gemeint; Märchen mit der Realität verwoben, ein paar Morde mit dabei und natürlich eine Liebesgeschichte. Gut. Mag für den ein oder anderen Interessant sein, vielleicht ist es das auch, aber ich bin nie in die Geschichte reingekommen, so wie ich es sollte. Die Entscheidungen von Anna haben mich so genervt, so blöd ist doch kein 18-jähriges Mädchen. Erste Liebe hin oder her. Das Ende und eine bestimmt Szene mittendrin haben mir dann endgültig den Rest gegeben. Irgendwie wollte die Autorin wohl, dass das Buch mit einen riesigen Knall endet. Für mich zuviel künstlicher Spannungsaufbau, der nicht Not getan hätte. Deswegen haben mich die vielen positiven Rezensionen auch komisch gestimmt. Oder für mich ist so eine naive Hauptfigur, die sich in einen Aussenseiter verliebt einfach nichts. Aus dem Grund ist es leider der Flop des Jahres für mich. Vielleicht habe ich ja auch  zu viel erwartet. Jedenfalls hat es nicht ganz  meinen Geschmack getroffen.

 

 

[Ausgeliehen] Douglas Adams!!!

Also heute war wieder Bücherrei Tag, zumindest bei mir. Den „Märchenerzähler“ habe ich ausgelesen und schon ein neues angefangen, also kann ich auch beruhigt alles abgeben und neue Sachen suchen. Habe ja Zeit zum Lesen und zur Not kann ich die Bücher ja auch verlängern. Deswegen habe ich einen Spaziergang zur Bücherhalle gestartet. In der Fantasy und Sci-Fi Abteilung angekommen fielen mir sogleich „fast“ alle D. Adams Bücher in die Augen. „Per Anhalter durch die Galaxis“ habe ich vor Jahren mal gelesen, also warum nicht auch die anderen Ausleihen. Gesagt, getan. Folgende Bände habe ich ergattert.

– Das Restaurant am Ende des Universums (2.Band)

– Das Leben, das Universum und der ganze Rest (3. Band)

– Einmal Rupert und zurück (5. Band)

Den vierten hatten sie leider gerade nicht, hoffe es ist nicht so schlimm wenn man einen auslässt. Sind auch wieder als nebenbei und leichtkost Lektüre gedacht. Also perfekt für die Ferien.

Außerdem habe ich noch einen kurzen Abstecher in die Jugendbibliothek gemacht. Dort sind mir soviele Bücher ins Auge gestochen: Cassia & Ky 2+3, Die fließende Königin, Faunblut…alles Bücher, die ich schon immer mal lesen wollte. Habe mich dennoch für ein ganz anderes entschieden, was ich auch schonmal im Kopf hatte:

– Isola von Isabel Abedi

Bin gespannt wie mir die Bücher gefallen und freue mich am meisten auf Douglas Adams, habe ja schon „Per Anhalter durch die Galaxis sehr genoßen.

[Rückblick] Juni 2013

So denn wollen wir mal schauen. Ich bin ganz und garnicht zufrieden mit dem Monat Juni, dass hat vielerlei Gründe. Aber erstmal zu den nackten Tatsachen:

 

Gelesen:

– Der Schattes des Windes (Carlos Ruiz Zafon)
– Das Lied der Dunkelheit ( Peter V. Brett)

Angefangen(noch dabei zu lesen):

– Erfolgreich Lernen (Ebook)
– Der Märchenerzähler (Antonia Michaelis)

Ausgeliehen:

– Erfolgreich Lernen
– Der Märchenerzähler

Abgebrochen: /

Soweit zu meinen Büchern. Wie man sieht, leider nur zwei Stück gelesen, obwohl „Das Lied der Dunkelheit“ knapp 800 Seiten hat und mein absoluter Monatsliebling ist, bin ich etwas unzufrieden. Denn ich habe noch immer Ferien und eigentlich mehr als genug Zeit. Momentan lese ich parallel drei Bücher, habe aber im Blog nur zwei aufgelistet. Anmerkung zu „Feuchtgebiete“: Das Buch lese ich mit meinem Freund gemeinsam; lesen es uns vor, deswegen der schleichende Prozess. Aber gut der nächste Monat kann nur besser werden.

Neu möchte ich die Kategorie „Serie“ demnächst einführen, da ich doch ein Serienjunkie bin und gerne über meine Süchte rede/schreibe.
Aktuell schaue ich:

Game of Thrones (3. Staffel)
Breaking Bad (2. Staffel ff)

und zusammen mit meinem Freund:

-Pokemon
-Heroes

Warten auf die nächste Staffel:

– The Big Bang Theory
– New Girl
– Suburgatory

Meine To-Watch-Liste wird immer länger und soll an dieser Stelle nicht gezeigt werden. Das war es also mit meinen kurzen Rückblick, welcher sehr überschaubar ist.

 

[Ausgeliehen] Mein erstes Ebook

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Nachdem ich letztens nun die unheimlich praktische Bücherhallen Karte erstanden habe, nutze ich sie natürlich auch. Und da die Bücherhallen auch einen Online Ausleihservice anbieten, musste ich das natürlich auch mal ausprobieren. Allerdings besitze ich keinen eBook-Reader, sondern lediglich einen iPod Touch, der allerdings dieses Buch nicht darstellen möchte. Nun denn, da es ein .pdf ist und das Buch nur 232 Seiten hat, kann ich mich auch dazu durchringen, es auf meinem Laptop zu lesen.

Das Buch: Erfolgreich Lernen von Eberhardt Hofmann und Monika Löhle ist als Nebenbei-Lektüre gedacht. Ich lerne generell sehr gerne, aber habe auch manchmal Motivationsprobleme und erhoffe mir sehr viel von diesem Buch. Kurz reingelesen habe ich schon und bin bis jetzt zufrieden. Freue mich auch schon sehr auf das Kapitel in dem Motivations- und Zeitprobleme behandelt werden und bin sehr gespannt, da es mein erstes Sachbuch seit langem ist. Außerdem hoffe ich, dass es mir hilft im zukünftigen Studium.

[Gelesen] Das Lied der Dunkelheit – Peter V. Brett

Manchmal gibt es gute Gründe, sich vor der Dunkelheit zu fürchten…

Titel: Das Lied der Dunkelheit (The Painted Man)
Autor: Peter V. Brett
Erscheinungsjahr(Deutschland): 2009
Seiten: 798
Verlag: Heyne
Preis: 15 Euro
ISBN-10:  3453524764
ISBN-13: 978-3453524767

„Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett ist der Auftakt zur Dämonen Saga und ein erneuter Re-Read von mir. Aus dem einfachen Grund, dass ich den zweiten Band auf meinem SUB liegen habe, aber nicht mehr genau wußte, was im ersten Band passiert, also habe ich es erneut gelesen und es hat mich erneut vom Hocker gehauen.

Es geht um eine Welt in der Nachts die Dämonen aus dem Horc kommen und Menschen töten, Städte verwüsten und Unheil stiften. Besonders kleinere Dörfer haben es schwer. Doch es gibt eine Möglichkeit sich vor den Dämonen zu schützen: Siegel. An Häusern angebracht halten sie die Dämonen nachts ab, so lange sie denn halten. In dieser Welt wachsen Arlen, Leesha und Rojer auf, jeweils in anderen Dörfern und unter anderen Vorraussetzungen.
Arlen wächst in dem Dorf Tibbets Bach auf. Dort lernt er schmerzhaft, wozu die Dämonen und deren Nachwirkungen fähig sind. Verletzt und übermannt von seinen Gefühlen flüchtet er und beschließt Kurier zu werden in einer der freien Städte.
Leesha hat ein ganz anderes losgezogen. Sie wächst auch in einem kleinen Weiler auf, zusammen mit ihren zurückhaltenden Vater und ihrer Mutter, die einen Hausdrachen in nichts nach steht. Schon früh steht fest, dass sie Gared heiraten soll, doch durch einen Zwischenfall wird alles anders und Leesha zieht zu der Kräutersammlerin des Dorfes und macht dort ihre siebenjährige Ausbildung zur Kräutersammlerin.
Rojer ist der jüngste im Bunde. Und der einzige, der in einer der freien Städte aufwächst. Dort wird er von Arrick aufgezogen, einem Jongleur und Trinker, nachdem seine Eltern, als er klein ist bei einem Dämonenüberfall sterben. Unter Arrick aufwachsen heißt auch in der Jongleurs Gilde hineinwachsen und so arbeitet er als Jongleur.

Drei unterschiedliche Charaktere, drei unterschiedliche Geschichten und ein Abenteuer, welches wirklich wunderbar ist.

Das Buch hat mich schon beim ersten Mal lesen begeistert und nun bin ich umso mehr begeistert und erfreut, dass diese Freude darüber noch nicht vergangen ist. Ich mag alle drei Protagonisten und kann ihr handeln in jeder Weise nachvollziehen. Auch dadurch, dass das Buch über mehrere Jahre hinweg deren Lebensgeschichte beschreibt, macht es einfacher jede Handlung zu verstehen und sich in die Charaktere zu verlieben. Die Geschichte geht schleichend voran. Man springt zwischen den Dörfern und Städten, sowie zwischen den Charakteren, was für Fantasy Fans kein Problem sein sollte aber für ungeübte vielleicht etwas verwirrend wirkt am Anfang. Man wird mit den drei Charakteren groß und erfährt, was sie zu dem gemacht hat, warum sie so sind. Und es ist gut, dass sich Peter V. Brett damit soviel Zeit lässt, denn die braucht man und auch die Protagonisten.

Der Schreibstil ist einfach verständlich und die Buchseiten zieren von Unterkapitel zu Unterkapitel Siegel, die sich wirklich schön in das Bild des Buches anpassen. Außerdem ist am Ende und am Anfang des Buches eine Karte von Thesa, die der Übersicht gilt.

Ich empfehle dieses Buch jeden Fantasy Freund, den es gibt auf der Welt und den Abenteurern dieser Welt, die verbotene Dinge lieben, sowie den Rebellen, die aus der Norm ausbrechen wollen. Das Buch ist es Wert gelesen und  verschlungen zu werden. Und ich freue mich schon jetzt endlich den zweiten Band zu lesen und zu verschlingen, sowie die Charaktere weiter lieben zu lernen, wie ich es ohnehin schon tue.

[Ausgeliehen] Der Märchenerzähler

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer einer Bücherhallen-Karte auf die ich mich schon so lange gefreut habe. Kurz zur Erklärung: Die Bücherhallen sind in Hamburg die Bibliotheken und ich habe jetzt dieses wundervolle Kärtchen, was mir neue Welten öffnet und mir eine lange Zeit Abhilfe gegen Langeweile schafft. Deswegen gibt es nun natürlich auch eine neue Kategorie, die da heißt „Ausgeliehen“. Eigentlich selbst erklärend, die Dinge, die ich mir gerade ausgeliehen habe, ob nun Film, Buch, Hörbuch oder sonstiges. Ich freue mich noch immer, dass ich stolzer Besitzer so einer Karte bin und bin, nachdem ich die Karte erstanden habe, erstmal auf Erkundungstour gegangen. Ich war in der Zentralbibliothek und die haben im 2.OG die Belletristik Abteilung, wo ich hingestürmt bin, aber leider nichts wirklich tolles in der Fantasy Ecke entdecken konnte. Danach bin ich wieder ins 1.OG gegangen, wo es eine Jungendbücherrei gibt.

Ich bin zwar ein totaler Jugendbuch-Mensch, aber dennoch habe ich nicht geglaubt, dass ich auf Anhieb was finde. Also rein da und da erstrahlte mir das Cover schon entgegen: „Der Märchenerzähler“. Ein Buch, welches ich schon in diversen Buchläden in den Händen hielt, aber nie wußte ob es sich wirklich lohnt zu kaufen und nun die Möglichkeit es zu lesen ohne das Geld zu bereuen, falls es mich doch nicht ansprechen sollte. Also sofort gekrallt und rausgegangen, bevor ich einen Stapel Bücher ausleihe, den ich nicht bewältigen kann.

Worum es in den Buch geht, weiß ich selber noch nicht genau. Der Klappentext lässt nicht allzuviel durchblicken. Anscheinend gibt es eine Anna und einen Abel, die sich verlieben, aber voller Zweifel ist. Denn die Wirklichkeit verschwimmt mit der Unwirklichkeit. (Den Märchen?) Also ich bin jedenfalls sehr auf das Buch gespannt und lasse mich davon berieseln.

Achja die Autorin soll auch nicht unerwähnt bleiben: Antonia Michaelis. Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen und bin vollkommen unvoreingenommen. Also dann mal ran an das Buch!