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Beiträge mit Schlagwort “sterben. Bücher

[Rückblick] Jahresrückblick 2013

Frohes neues und ich hoffe ihr seid alle super ins neue Jahr reingerutscht, habt kräftig gefeiert und schon geplant, was ihr dieses Jahr alles tolles lesen wollt. Ich überspring elegant den Dezember (hab ja auch nur ein Buch gelesen) und rutsche ins Jahr 2014.

Bei Goodreads hab ich meine Challende 2013 erst mit 20 Büchern angesetzt und dann auf 25 angehoben und tatsächlich habe ich gelesen 27 Bücher *.* Bin damit total zufrieden, auch weil ich das Jahr viel in der Schule und im Studium zu tun hatte. Da war lesen eine tolle Ablenkung.

Top oder Flop?

Sehr genossen habe ich die Bücher von John Green, allen voran “ The Fault in Our Stars“. Das habe ich zu einer Winterdepressionszeit gelesen und war eigentlich nur am Heulen. Weil es wirklich wirklich toll war.
Die Edelstein-Triologie habe ich nun endlich auch gelesen und fand zwar den dritten Band etwas mau, trotzdem schöne Bücher, die mich mit Freude erfüllt haben und noch fand ich toll „Die Verratenen“ von U. Poznanski, da muss ich mir schnellstmöglich den zweiten Band besorgen.

Natürlich gab es auch Flops und zwar fand ich “ Der Märchenerzähler“ (Antonia Michaelis) und die „Merle- Triologie“ nicht so toll. Abgebrochen habe ich nur ein Buch: “ Das Restaurant am Ende des Universums“. War einfach garnicht mein Fall.

Wirklich viele Neuerscheinungen habe ich nicht bis garnicht gelesen, gibt einfach schon soviel, dass ich kaum hinterherkomme.
Gerade habe ich bei Goodreads mir ne neue Challenge gestellt: Ich will die 30 Bücher knacken. Eine Leseliste für 2014 ist in Planung und generell bin ich sehr motiviert. Und ich hoffe ich schaffe es in Zukunft mal hier mehr zu bloggen. Gerade beginnt meine Klausurenphase, was mich sehr einspannt. Aber im Februar sind ja auch Semesterferien.

Wünsche euch allen ein tolles Bloggerjahr!

Die Nerwen

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[Gelesen] Ich könnte das nicht – Florentine Degen

Auf meiner Seminarfahrt, habe ich ein schönes Buch in die Finger bekommen und gleich durchgelesen, vorallem weil mich das Buch einfach zu sehr an mich selber erinnert hat, aber erstmal zum Inhalt:
Florentine ist 20 jahre alt und gerae fertig mit dem Abitur, bloß was tun? Und so entscheidet sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Hospiz. Das Buch ist in Tagebuchform gehalten und beschreibt ihre Gefühle, den Alltag und am Ende die Freude, dass das Jahr nun doch vorbei ist.

Soweit in Kürze, nun aber warum erinnert das Buch mich zu sehr an mich selber, Fakt ist, dass ich momentan auch ein FSJ mache, zwar nicht in einem Hospiz (was ich auch sehr gerne gemacht hätte) sondern in einem Krankenhaus für Alltagsmedizin auf der Akut/Palliativ-Station. Somit habe ich auch sehr viel mit Leuten zu tun, die zumindest eine eingeschränkte Lebenserwartung haben, hinzukommt, dass ich den Satz “ Ich könnte das nicht“ um die hundert Mal gehört habe und mich das nervt, dass einfach zu viele Menschen zu viel Angst teilweise auch Ekel (hallo?) vor sterbenden Menschen haben, obwohl oder gerade weil der Tod doch zum Leben dazugehört.

Ich würde das Buch jeden Empfehlen, der Interessen an das Thema Hospiz hat, sich mal angucken möchte was FSJ´ler so machen oder einfach mal zwei Tage Zeit haben ein etwas anderes Buch zu lesen.

   Liebe Grüße,
Nerwen